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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Gruppe Allensbach e.V. findest du hier .
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Am vergangenen Samstag konnte der Vorsitzende der DLRG Gruppe Allensbach Heiner Fritze vor der Wasserrettungswache die turnusgemäße Hauptversammlung vor 25 präsenten Mitgliedern sowie Vertretern der Gemeinde, der Feuerwehr und des DLRG-Bezirkes eröffnen. Im Mittelpunkt seines Jahresberichtes stand die Vorstellung des Bauvorhabens einer Bootshalle, das nach zweijähriger Vorplanung Ende 2025 in nur drei Monaten verwirklicht und in Dienst gestellt werden konnte. Dabei lobte er die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerksbetrieben, die nicht nur bei der Umsetzung sondern auch bei der Abrechnung ihrer Leistungen der DLRG entgegen gekommen waren, sodass in der Gesamtbilanz der vorgesehene Kostenrahmen sogar unterschritten werden konnte. Auf der Einnahmenseite hob er die Unterstützung durch die Bürgerstiftung Allensbach sowie den DLRG-Bundesverband und vor allem die doch überwältigende Spenden-Bereitschaft aus der Bevölkerung hervor; dennoch waren letztlich mit rund 62.000,- EUR mehr als die Hälfte der Baukosten von 115.000,- EUR durch die DLRG Allensbach selbst abzudecken.
Neben diesem besonderen „Highlight“ konnte H. Fritze in seinem Bericht aber noch weitere hervorragende Leistungen des Vereins in diesem 55. Jahr des Bestehens aufzählen. Dies begann mit einer erneuten Steigerung der Mitglieder-Zahl auf nun 689 Mitglieder; hinzu kam die erfolgreiche Durchführung des 42. Gnadenseeschwimmens, welches mit insgesamt 242 Teilnehmern die höchste Zahl der letzten Jahre angelockt hatte. Auch der Auftritt einer Live-Band anlässlich der Beach-Party war ein voller Erfolg.
In der Kinder-Schwimmausbildung konnten mit anhaltender Unterstützung der Kliniken Schmieder die beeindruckenden Ausbildungszahlen der DLRG fortgeschrieben werden; so konnten mit Hilfe etlicher ehrenamtlicher Helfer erneut über 200 Kinder in den einzelnen Kursen ausgebildet werden. Einschließlich der Zusatz-Angebote für Kindergarten-Kinder („Schwimm-Fidel“) und der Unterstützung des Schul-Schwimmens konnte allein bei den Jüngsten eine Zahl von 51 Seepferdchen-Prüfungen verzeichnet werden. Hinzu kamen (in Kooperation mit der Gruppe Reichenau) knapp 130 Abzeichen vom Jugendschwimmer über den Juniorretter bis hin zum Rettungsschwimmer, sodass stolze 192 Schwimmprüfungen bei rund 1170 ehrenamtlichen Einsatzstunden der Trainer zusammenkamen.
Daneben leisteten insbesondere die jugendlichen Mitglieder den Großteil der 928 Wachstunden im Bad und unterstützten auch den Einsatz- und Bootsdienst mit seinen insgesamt 402 Stunden. Die Aktiven nahmen wieder insgesamt über 2700 Std. an Fortbildung auf sich, während der Vorstand und seine Unterstützer knapp 3100 Stunden für Arbeit und Organisation leisteten, woraus – über alle 55 Vereins-Jahre gezählt – die unglaubliche REKORD-Gesamtzahl von 8304 ehrenamtlichen Einsatzstunden der rund 80 Rettungsschwimmer resultierte.
Der Jugendleiter Jannik Wittkuns lobte in seinem Bericht nochmals den Einsatz des DLRG-Nachwuchses in verschiedenen Bereichen und insbesondere die Aktivitäten des Jugend-Einsatz-Teams unter Leitung von Ina Steinebrunner. Danach vervollständigte Kassier Philipp Möhrke die Berichte mit einer Übersicht über die Finanzen, die 2025 ein deutliches Plus aufweisen konnten – wobei er gleich darauf hinwies, dass ein Großteil der Bau-Rechnungen erst im laufenden Jahr zu Buche schlagen werden. Einem anstandslosen Bericht der Kassenprüfer folgte einstimmig die Entlastung des Kassiers und des Vorstandes.
Insgesamt 21 Mitglieder wurden für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt; für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Corinna Boos, Sabine Harder und Tanja Quickenstedt geehrt. Eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft ging an Delia Simons sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft jeweils an Susanne Schrof, Uwe Keller und Klemens Bäurer. Die Versammlung wurde mit Dankes- und Grußworten des Bezirks-Vertreters Michael Koch sowie Joachim Osthein als Vorsitzendem der Gruppe Reichenau geschlossen.
Das anschließende Dankesfest nutzte die Vorstandschaft, um die besonders aktiven Rettungsschwimmer mit einer Urkunde auszuzeichnen, darunter Michael Hog für unglaubliche 1.229 Einsatzstunden, gefolgt von Heiner Fritze und Jannik Wittkuns mit 520 bzw. 507 Stunden. Aber auch der Kassier Philipp Möhrke und der stellvertretende. Vorsitzende Marcel Indlekofer hatten mit 367 bzw. 313 Stunden einen erheblichen ehrenamtlichen Beitrag geleistet. Den Bereich von 200 – 300 Stunden teilten sich ausschließlich 6 Rettungsschwimmerinnen; weitere 11 Aktive leisteten 100 bis 200 Stunden – darunter erfreulich viele Nachwuchskräfte. Besonders hervorgehoben wurden die Wachgänger im Strandbad mit Alyssa Stummer und ihren 106 Stunden (!) an der Spitze, gefolgt von Marc Greger, Emma Stader, Stephan Hofmann und Nora Rzepucha, die jeweils zwischen 70 und 47 Wachstunden leisteten.
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